16. Stuttgarter Zeitung-Lauf

In der Cannstatter Innenstadt

In der Cannstatter Innenstadt

So es ist mal wieder geschafft. Zum vierten mal bin ich beim LBS Halbmarathon in Stuttgart angetreten und habe den Lauf erfolgreich absolviert. Eigentlich wollte ich nur so mitlaufen ohne auf die Zeit zu achten, aber es kam anders.
In den Wochen vor dem Lauf habe ich gemerkt, dass meine Form gar nicht so schlecht war wie gedacht und dann kam noch ein guter Wetterbericht dazu. Läuferwetter am Stuttgarter Zeitungslauf, will meinen: trocken, bewölkt und nicht über 20°C! Ein Umstand den man sich nicht entgehen lassen darf, denn die letzten drei Wettkämpfe in Stuttgart waren durch heises Wetter gekennzeichnet. Also habe ich das Ziel geändert und die Jagd auf eine neue persönliche Bestzeit in Stuttgart eröffnet. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich meine Zeit aus Ulm unterbieten könnte, aber zumindest in ihre Nähe wollte ich kommen. So habe ich mich also hinter den 1:55-Vorläufer einsortiert und wollte nach ein paar Kilometer entscheiden ob ich das Tempo halten kann oder ob es doch zu schnell ist.
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15. Stuttgarter Zeitungslauf

Hitzeschlacht, ist wahrscheinlich das richtige Wort um den diesjährigen Stuttgarter-Zeitungs Halbmarathon zu beschreiben. Ich habe jetzt zum dritten mal an diesem Wettkampf teilgenommen, aber so heiß wie dieses Jahr war es noch nie. Zur Hitze kam noch eine neue Streckenführung durch die Stuttgarter Innenstadt dazu, bei der man nicht wusste wie man sich seine Kräfte einteilen sollte. Unter diesen Voraussetzungen war uns klar das es keine Bestzeit geben würde und die Devise war “so schnell wie möglich, aber lieber sicher ankommen”. Leider gab es wie im Letzten Jahr wieder eine halbstündige Startverzögerung, so dass es 9:30 als wir endlich auf die neue Strecke durften. Die ersten Kilometer bis in die Innenstadt waren wie erwartet eine Qual, in den Häuserschluchten war es dann aber zum Glück schattig und eine leichte Brise kam auf. Auf einmal schien wieder alles möglich. Fast leichtfüßig ging es an den Sehenswürdigkeiten Stuttgarts (Bahnhof, Schlossplatz, Rathaus, Altes Schloss) vorbei, wieder Richtung Cannstatt, hinauf zum SWR. Jetzt ging es Rechts hoch an der Villa Berg vorbei. Der geneigte Leser wird die Worte “hinauf” und “hoch” bemerkt haben, ja in der neuen Strecke gab es einen Anstieg, der sich für Stuttgarter Verhältnisse in Grenzen hielt. Danach ging es auch schon wieder bergab am Gaskessel vorbei Richtung Wangen. Und hier war sie dann, die Hölle auf Erden. Die Sonne brannte auf uns runter, kein Schatten und immer noch über 8Km bis zum Ziel. Die Schritte vielen mir immer schwerer und ich spielte mit dem Gedanken einfach stehen zu bleiben. Um das zu verhindern sucht ich mir einen Pacemaker und fand auch schnell eine Frau die etwas schneller wie ich unterwegs war. Ich hängte mich an sie ran und ließ mich die nächsten Kilometer von ihrem Tempo mitziehen. Beim nächsten Getränkestand verlor ich sie leider aus den Augen und so bemühte ich mich wieder alleine gegen die Müdigkeit zu kämpfen. Ab Kilometer 17 waren die Ambitionen auf eine gute Zeit verflogen und die neue Devise war “Ankommen ist alles”. Zudem fiel mir auf das die Sanitäter an der Strecke diese Jahr alle Hände voll zu tun hatten und ich wollte mich ganz sicher nicht dazu gesellen. Ich war froh als ich endlich auf die Mercedesstrasse einbog und das Stadion in Sicht kam. Die Ziellinie im Stadion überquerte ich nach 2:11:14 und war völlig ausgelaugt. Eine neue negative Bestzeit, aber unter diesen Umständen war nicht mehr drin.

15 Stgt-Zeitungslauf Kopie.png

Diese Jahr mal kein Zielbild dafür aber die Aufzeichnungen meiner Pulsuhr. Man sieht sehr schön das bis Kilometer 15 (die ersten 3. Runden) die Zeiten recht konstant bei 6 min/Km waren bevor sie dann absackten. Aber nicht verzagen im September schaffe ich hoffentlich diese Jahr in Ulm zu laufen.

28. Filder-Volkslauf

IMG_2355-bearbeitet.JPG Der diesjährige Saisonauftakt fand wie in den letzten 3 Jahren beim Volkslauf in Plattenhardt statt. Der Lauf fand bei bestem Läuferwetter statt (sonnig aber nicht zu heiß) und war organisatorisch wie immer gelungen. Durch die lange krankheitsbedingte Pause im Winter ging ich das Rennen langsam an, d.h. ich startet von ganz hinten und arbeitete mich langsam nach vorne. Nach der 5 Km Marke hab ich dann ausgetestet was noch in mir steckt und das Tempo gesteigert. Meine Kondition war besser als gedacht und so reichte es noch zu einem richtigem Endspurt, bei dem ich noch etliche Mitläufer überholte (siehe Bild). Alles in allem bin ich mit der Zeit ganz zufrieden, ich konnte mich zwar nicht verbessern aber ich habe mich auch, dank Chipzeitmessung, nicht allzu verschlechtert. Ein realistischer Vergleich dürfte die Bruttozeit zur Zeit von letztem Jahr sein und zeigt den Leistungsrückstand durch die Pause im Winter. Weitere 10Km Läufe sind zugunsten des Trainings für den Halbmarathons auf Eis gelegt.

Rang Name Nettozeit (brutto) Klasse
293 Damaschke, Ralf 00:53:41(0:54:38) M35


lange Runde (15Km +)

Hier die kürzere Variante meiner langen Runde. Kurz beschrieben, geht es über Grötzingen nach Aich. Vom Aicher Sportplatz über die Hochstrasse Richtung Kelter oder Schützenhaus (wie in diesem Beispiel) und danach über die Filderklinik wieder nach Hause.

gpx-Datei zum download für GoogleEarth
Leider sind die Höhenangaben unbrauchbar, daher stelle ich sie hier nicht dar (ich hoffe zu einem späteren Zeitpunkt eine bessere Aufzeichnung zu bekommen). Wie üblich ist dies die Erste von vielen möglichen Varianten und laut meiner Polaruhr 16Km lang. Sie kann aber noch um gute 10Km verlängert werden.

mittlere Runde (1h – 10,5Km)

Wie angekündigt hier meine nächste Runde. Die 10Km Variante meiner Standardtrunde führt um Harthausen und ist wie die 7,5 Km Variante sehr flexiebel. Es git mehrere Stellen an denen man Abkürzen oder auch noch ein paar Meter dranhängen kann, je nach Tagesverfassung.

Elevation Profile
gpx-Datei zum download für GoogleEarth
Wem es nicht bergig genug ist, kann kurz vor dem Ende, anstatt rechts unter der B27 durch zu laufen weiter gerade aus über die Steigung zu Modine laufen. Es ist kein Umweg aber der Anstieg hat es in sich und ist gut geeignet für ein kleines Bergtraining.




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